Un(t)ergründliche Tiefen

Seit einiger Zeit begleiten mich ein paar ehemalige Teilnehmer eines meiner VHS Kurse durch mein fotografischen Leben. Auf meinen Vorschlag hin begaben wir uns eines Sonntagabends (mit Genehmigung) in die Untiefen der Münchner U-Bahnhöfe. Ein beliebtes Motiv in München – und eigentlich war ich da schon mal im Rahmen eines Photowalks.
Trotzdem (oder gerade deswegen) ließ ich mich auf das Experiment ein hier als „Guide“ mit einer Gruppe loszuziehen.

Siehe http://www.apographon.de/untergruendliche-tiefen/
Chicken Mode
Siehe http://www.apographon.de/untergruendliche-tiefen/
Chicken Move

 

Die Vorbereitungen waren bedingt groß. Bilder zu den jeweiligen U-Bahnhöfen gibt es online, die Vorauswahl war also schnell getroffen. Ein paar Haltestellen kenne ich recht gut, die Strecke für den Abend war schnell zusammengestellt. Die Stelle bei der man bei der MVG die Genehmigung für Fotoaufnahmen stellen kann ist im Internet auch einfach zu finden – noch eine Rückfrage und die Genehmigung war da.

Siehe http://www.apographon.de/untergruendliche-tiefen/
Up (BW Version)

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Up (Color Version)

Trotz Vorbereitung und Genehmigung ist es nicht einfach mit ca. 10 Fotografen samt Taschen und Stativ durch die U-Bahn zu geistern und dabei sich nicht den Unmut von Zugführern und Sicherheitspersonal auf sich zu ziehen. Mehr Abstand vom Rand (mind the gap…) und bitte kein Blitzlicht sind nur einige der Fehler die ich als Guide machen konnte. Wir haben am Ende keinen Platzverweis erhalten und auch ich habe irgendwann zur Kamera gegriffen.

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Moving Shadow (Thomas Leuthard Style)

Das eigentlich geniale an dem kleinen Foto-Ausflug war aber die Nachbesprechung. Die hat nicht wie beim Photowalk München in Flickr stattgefunden sondern per Beamer im Nebenzimmer einer Gaststätte. Jeder Teilnehmer durfte (so ca.) 5 Bilder einreichen die ich dann gemäß der U-Bahnhöfen sortiert hatte. Somit konnten die Teilnehmer gleich ihre Sicht der Dinge mit den Bildern der anderen vergleichen. Was hat der gesehen? Wie hat die das gemacht? Learning by sharing – old fashioned, face2face.

Bildschirmfoto 2016-05-25 um 01.04.58
Dia-Show Westfriedhof

Am Ende des „Dia-Abends“ war ich recht erledigt und doch sehr glücklich so eine kleine Gruppe um mich zu haben mit der ich neue spannende Projekte entwicklen und umsetzen kann. Der nächste Treff ist schon bald – die Nachbesprechung des nächsten Projektes steht an und die Herausforderung für den nächsten Treff steht auch schon im Raum. Wieder ein Anlass meine Komfortzone zu verlassen und im Detail mich mit einem neuen Thema in Theorie und Praxis auseinander zu setzen. Die Ergebnisse werde ich berichten.

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Moving Target

Update

Viadukt in Bietigheim-Bissingen
Viadukt in Bietigheim-Bissingen

Kurzes Lebenszeichen – ja, mich gibt es noch. Und ich fotografiere auch noch. Aber einfach zu wenig – weil zu wenig Zeit im Leben dafür übrig ist. Zu viele andere, wichtigere Dinge gehen gerade mit Prio 1 vor. Und zum entwicklen der Bilder bleibt noch weniger Zeit. Und vom schreiben von Blogbeiträgen sprechen wir erst mal gar nicht.

Vernissage Kuba – zwischen gestern und morgen

Veranstaltungshinweis auf eine Vernissage eines Foto-Freundes der dieses Event nicht nur selbst fotografiert hat – sondern auch die komplette Vernissage selbst und alleine organisiert hat!

Vernissage und Fotoausstellung „Kuba – zwischen gestern und morgen“ mit Musik, Snacks und Cocktails einladen.

Worum geht’s?

Kuba fasziniert! Die Lebensfreude und Energie der Kubaner sind höchst ansteckend! Die Insel wartet mit abwechslungsreichen Landschaften auf, ihre Kultur und revolutionäre Geschichte sind unvergleichlich.
Entdecken Sie Land und Leute in einer einzigartigen Fotoausstellung.

Gerade im Moment in den Zeiten des Wandels, ist Kuba so aktuell wie selten zuvor. Nicht zuletzt durch den ersten Besuch eines amerikanischen Präsidenten seit fast 90 Jahren im März diesen Jahres. Aber auch als Reiseziel wird Kuba aktuell immer beliebter.

Obwohl vieles noch so ist wie vor Jahrzehnten, ist Bewegung in dem so gemächlich wirkenden Land spürbar. Besonders in der Begegnung mit der Bevölkerung abseits von Postkartenidyll und All-Inklusive Hotelanlagen. Die meisten Kubaner leben sehr einfach, müssen aber aufgrund des hervorragenden Klimas, einem guten Gesundheits- und Bildungssystems und einer Basisversorgung an Lebensmitteln keine Not leiden. Spürbar ist überall die Grundfreude der Kubaner: ihre spontane Herzlichkeit und Aufgeschlossenheit. Allerdings verlangt die Jugend zunehmend nach Perspektiven.

Neben den Kubanern selbst fasziniert die wunderschöne Landschaft. Dabei kann Kuba weniger mit Superlativen punkten, als mit einer – in vielen Teilen noch weitgehend unberührten – auf jeden Fall aber von Industrialisierung verschonten Natur. Die Metropole Havanna ist ein herrlicher Mix aus (Neo-)Klassizismus, Barock, Empire, Jugendstil und Art déco. Sie hat durch ihre Substanz einen ganz besonderen morbiden Charme, dem man sich als Westeuropäer kaum entziehen kann.

Die über 40 großformatigen Fotos auf hochwertigem Alu-Dibond des Hauptsponsors CEWE produziert, sind während einer mehrwöchigen Rundreise in Begleitung eines Journalisten und Kuba-Kenners entstanden. Lassen Sie sich in den Bann dieses faszinierenden Landes ziehen und genießen Sie mit uns einen karibischen Abend.

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Bei Fragen, gern melden bei:

Thomas Hofmann
thomas PUNKT w PUNKT hofmann AT t-online PUNKT de

Kuba - zwischen gestern und morgen
Kuba – zwischen gestern und morgen

Lightroom Tipp: Speicherkarte nach Import auswerfen/nicht auswerfen

Ich bin mir nicht sicher ob das ein neues Feature ist – oder eines das schon immer da war, ich aber nie bemerkt habe: Die Möglichkeit das „Auswerfen“ der SD-Karte zu aktivieren/deaktivieren.

Lightroom - SD-Karte nach Import auswerfen Ja/Nein
Lightroom – SD-Karte nach Import auswerfen Ja/Nein

Die Funktion ist reichlich unauffällig links oben im Import-Dialog versteckt, rechts neben der Beschriftung „Geräte“ – die Funktion ist aber mehr als gut!

Bei mir kommt es öfters vor, dass ich die SD-Karte nicht nach jedem Projekt/Tag importiere und lösche. Ich habe also öfters mehr als ein Projekt/Tag auf der SD-Karte. Früher (bevor ich den Switch gefunden habe) musste ich nach jedem selektiven Import
– die SD-Karte ziehen
– wieder einstecken
– warten
– Import Dialog neu starten
um den nächsten Schwung an Bildern selektiv zu importieren.

Jetzt ist das einfacher da die SD-Karte nicht mehr ausgeworfen wird, ich also direkt den Import-Dialog neu starten kann.

Wie gesagt: Keine Ahnung ob es die Funktion in Lightroom schon immer gab oder erst mit der 6er Version eingeschmuggelt wurde. 😉

Postkartenmotivchen

Ich bekenne mich schuldig – ich bin im Rückstand!

Im Rückstand mit meiner wöchentlichen Fotoaufgabe, im Rückstand mit einem Fotoprojekt (da wartet jemand dringend auf seine Bilder), im Rückstand mit meinen Fotoprojekten (…viele…), im Rückstand mit weiteren Erfahrungsberichten zu der GX5 und GM5 damit die Tech-Nerds hier auch was zum lesen haben. 

Ausreden gibt es viele. Entschuldigungen nicht. Eigentlich wäre genug Zeit da – so ab 22 Uhr am Abend. Naja, nicht immer die beste Zeit für Kreativität. 

Als kleine Entschädigung hier mal ein weiteres Postkartenmotiv – Sonnenuntergang. Kitschig ja. Trotzdem nett.

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Für die Tech-Nerds: GM5 + PanaLeica 15mm/f1,7. Und an diesem Bild sieht man mal wieder perfekt die Schwächen von JPG – nein, der Himmel hatte keine „Räder“, das war gleichmäßig gezeichnet. Die Farbsprünge sind der Komprimierung des Farbraumes (12bit—>8bit) geschuldet. Ist halt so.

Bye bye Love…

Eine Ära geht zu Ende. Die Ära der DSLR. Jedenfalls hier in meiner Fototasche!

Meine liebste D600 ist nun verpackt und geht gleich zur Post. 15.000 Auslösungen warst du mir eine treue Begleiterin. Zusammen mit dem Nikon AF-S 20mm/1,8 und dem Nikon AF-S 85mm/1,8 waren wir ein tolles Team!

D600 - My Love...
D600 – My Love…

Prioritäten verschieben sich, Interessengebiete verschieben sich, das Leben ist ein Fluss. Ich habe mich für eine Andere entschieden, sei bitte nicht traurig. Dein neuer Besitzer ist ein Guter – er wird auf dich aufpassen. Vergiss‘ mich nicht.

Meine Neue wird nicht in allem so genial gut sein wie du – aber in einigen Dingen ist sie einfach besser. Und leichter. Und dann hat die GX8 noch diese klitzekleine Schwester mit dem gleichen Objektivbajonett. Sorry.

GX8 vs D600
GX8 vs D600

In meinem Flohmarkt liegt nun nur noch der Batteriegriff zur D600. Ansonsten ist alles weg.