Ego photographica, ergo sum

Published: 2 Tagen agoNew

Blitzexperimente

Seit einiger Zeit habe ich neue iTTL Flashtriggern von Yonguo. Und ich bin noch in der Test-&Lernphase. Und bekanntlich lernt man am besten beim Spielen. Also hab’ ich gespielt. Das Setup ist denkbar einfach: Kamera und Blitz in der Hand und die Lichtmenge per iTTL regeln. Bitte nett lächeln – einmal von vorne geblitzt und einmal von hinten. Fertig.

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Ach ja – was habe ich dabei gelernt? Selbst bei einem Abstand von wenigen cm zwischen Blitz und Blume und bei -3 Blendendstufen abgeregelt schaffe ich es mit diesem Setup noch nicht den Hintergrund komplett schwarz zu bekommen. Es fehlt wohl noch einen Snoot. Jedenfalls hat mir LR den schwarzen Hintergrund den ich auf dem Display sehen konnte elegant aufgehellt. Scheiß VF-Dynamik. ;-)

Published: 5 Tagen ago

Alles wird gut… in 2015!

Jetzt schreib ich doch eine – eine Jahresbilanz. Eigentlich mag ich die ja gar nicht, aber ich schreibe die auch eher für mich als für meine wenigen Leser. Sorry.

Ich hatte GROSSES vor im Jahr 2014!

Es sollte ein 52er Projekt der besonderen Art geben. Failed

Ich wollte mehr Workshops geben, ggf. auch abseits der VHS. Failed

In meinem Kopf sind ein paar Fotoprojekte mit Modells rumgespukt. Failed

Bei dem Fotomarathon München wollte ich mit Spaß teilnehmen, egal welche Platzierung. Failed

Ich wollte meinen Lightroom Katalog aufräumen. Failed

Auf Flickr wollte ich aktiver kommentieren und mehr Bilder einstellen. Failed

Die Liste könnte ich recht einfach um weitere Themen wie Job, Slow Carb oder oder oder ergänzen. Alles Failed!

Statt dessen habe ich zu viel Geld für Fotoequipment ausgegeben, zu wenig Bilder von meinem Junior gemacht und bin am verzweifeln mit der Vollformat-Kamera. Zu den wenigen wenigen Highlights zählt die Reise mit meiner Tochter Lucia nach Paris (die ich noch immer nicht komplett online gestellt habe), eine Fotoserie von Photomarathon München die ich noch immer sehr gut finde und meine Erkenntnis daraus, ein paar wirklich gute Bilder aus meiner (abgebrochenen) Serie 4mal13ist2014, wirklich stimmungsvolle Bilder von einem kleinen Urlaub an der Ostsee, eine kleine Städtetour nach Berlin, sehr geniale und lustige Sessions bei Recover Your Smile und die eine oder andere Sache die abseits meiner Komfortzone war in die ich mich getraut habe. Und: Ich habe schon lange nicht mehr so viel auf meinem Blog veröffentlicht wie in 2014! Mehr Leser oder gar Kommentare habe ich trotzdem nicht. Pffff! Leser? Egal! Neues Jahr. Neues Glück. 

Wirklich wichtig war dieses Jahr nur eines: Die Geburt unseres gesunden Sohnes Sven. Also am Ende alles gut in 2014.

Okay. 2015 kann kommen! 

 

Weihnachten2015small

Published: 2 Wochen ago

Ich bin Assi!

Ich bin was die Fotografie angeht ein Autodidakt. Irgendwie. Ja, ich hatte mal in der Schule die Basics gelernt – aber das meiste auch wieder vergessen. Und einen großen Teil des autodidaktischen Wissen hat seine Basis im Internet in Podcasts, Videotutorials und Websites/Blogs. Der Rest stammt aus ein paar Workshops und Gesprächen mit Profi-Fotografen. 

Zu dem autodidaktischen Teil zähle ich auch Trial’n’Error, also das „einfach machen“. 

Letzten Sonntag hab’ ich mir aber einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Ich was Assi. Und zwar voll!  ;-)

Im Rahmen eines Shooting-Nachmittags bei Recover Your Smile durfte ich Michael Baierl aka Xomi als Assistent unterstützen! 

Oh wow! Leute – macht das! Stellt euch mal neben einen Fotografen, ohne Kamera. Ohne den Blick auf das Modell! Schaut einem Profi dabei zu wie er mit dem Modell umgeht. Wie er auf das Modell eingeht. Wie er das Modell führt. Wie er begeistert, motiviert, neugierig macht. Schaut auf das Licht, versucht das Licht so zu sehen wie er es sieht. Versucht seinen nächsten Schritt zu antizipieren. Helft ihm Details zu sehen (Der Klassier: Träger schaut raus…). Es ist nicht nur das einfache Wassertragen, es ist ein ganz neuer Blick auf die Situation. Es ist Unterordnung und doch ein Teil des Ganzen zu sein. Etwas wichtiges beizutragen ohne im Mittelpunkt zu stehen. Ohh… ich hätte es früher schon mal tun sollen!

Als Dankeschön habe ich endlich einen sehr netten und warmen Menschen im realen Leben kennenlernen dürfen (samt Frau) und obendrein hat er mit ein Portraitbild geschenkt. Und 1000 kleine Tipps. 

To be repeated!

RYS oli

(c)2014 Michael Baierl

Published: 3 Wochen ago

Ich schau’ dir in die Augen

Die Augenfarbe von Babies verändert sich in den ersten 6 Monaten – wenn sie nicht schon mit braunen Augen zur Welt gekommen sind.

Bei 2 meiner Kinder war das auch so – gleich von Geburt an war da alles schön braun. Bei meinem Jüngsten ist es noch undefiniert – NATO-Schlamm würde ich das mal nennen. Um sich das mal besser ansehen zu können habe ich mal das 105er Makro gezückt und „versucht“ meinem Junior in die Augen zu schauen.

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Und viele Eltern kennen ja den Spruch „Dutzi dutzi dutzi! Da schaut doch ganz die Mama raus!“. Ja, stimmt. Hier der Beweis! Hier schauen Mama und Papa raus! :-p

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Published: 3 Wochen ago

Review Saal-Digital Fotokalender

Alle Jahre wieder steht man vor der großen Herausforderung: Was schenkt man Eltern, Großeltern und der sonstigen Verwandtschaft? 

Fotokalender sind hier sehr beliebt, aber Fotokalender ist eben nicht Fotokalender. Er soll den Liebsten und Verwandten ja viel Freude machen! Die Bilder sollen schön aussehen und die Verarbeitung soll hochwertig sein. Da man nicht jeden Tag einen Fotokalender herstellen lässt, sondern nur einmal im Jahr (eben zum Jahresende), sollte die Auswahl des Dienstleistern ein Volltreffer sein – schließlich will man nicht Trial and Error spielen.

Ich vertraue seit Jahren Saal-Digial und deren hochwertigen Produkten. Dieses Jahr bin ich von Saal-Digial gebeten worden hier mal die Kalenderprodukte zu testen und hier eine Rezession zu schreiben. Hier also meine ehrliche und unverfälschte Meinung zu den Fotokalender Produkten von Saal-Digital!

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Es gibt 3 unterschiedliche Kalenderprodukte bei Saal-Digital, ich habe mich um die normalen Kalender gekümmert und hier eine Vergleichstest zwischen „gedruckt“ und „belichtet“ durchzuführen.

Bildschirmfoto 2014 12 07 um 15 06 06

Bei Saal-Digital wird der Unterschied wie folgt beschrieben:

Gedruckter Kalender
Ihre Motive werden mittels 6-Farb-Druck auf 200 g/m² Premium Papier gedruckt.

Belichteter Kalender
Ihre Motive werden auf Fujifilm Crystal Archive Supreme Fotopapier (252 g/m²) belichtet.

Kunstdruck Kalender
Ihre Motive werden mittels 6-Farb-Druck auf dem hochwertigen 250 g/m² Kunstdruck Papier gedruckt.

Den „Kunstdruck Kalender“ habe ich absichtlich nicht genommen um den Unterschied zwischen einem „dünnen” 200gr Papier und einem dickeren ebenso bewerten zu können wir den Unterschied zwischen Druck und Belichtung.

Die Software von Saal-Digital lässt zwischenzeitlich keine großen Wünsche mehr offen. Man kann jetzt noch eine lange Diskussion starten ob Adobe Air hier die richtige Umgebung ist oder man doch lieber native Anwendungen haben muss – sie funktioniert und ist im Wesentlich gut aufgebaut. Viele andere Lösungen von Print-Dienstleistern sind hier auch gut, viele andere viel viel schlechter (z.B. nur Online-Editing). Zur Software habe ich hier ausführlich was geschrieben, über die Software sage ich heute also nix mehr.

Gehen wir über zum Druck und den Unterschieden.

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Beide Kalender sind hochwertig und sehr gut. Und wenn ich nicht beide nebeneinander liegen hätte – ich würde beide als sehr gut einstufen.

Haptisch finde ich die 200gr genauso gut wie die 250gr – da gibt es keinen wesentlichen Unterschied. Was man allerdings beachten sollte: Das belichtete Fujifilm Papier neigt eher dazu eine Welle zu schlagen als das bedruckte Papier.
Bei beiden empfinde ich die Spiralbindung als nicht wirklich schön. Ich habe jetzt keinen Vergleich zu anderen Herstellern, aber ich würde mir da gerne eine hochwertigere Alternative wünschen.

Der Bildeindruck ist dann doch sehr unterschiedlich.
Das belichtete Bild (rechts) ist kontrastreicher und die Farben werden intensiver wiedergegeben. 

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Im 1:1 Ausschnitt wird dies noch deutlicher. Links gedruckt, rechts belichtet.

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Auf der Rückseite kann man erkennen welche Version man ausgewählt hat – die belichtete Version ist auf echtem Fujifilm Papier ausgelichtet worden.

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Interessanterweise hat das Fujifilm Papier einen Grundton der vor allem bei Highkey Bildern doch einen Farbstich ergibt. Deutlich zu sehen ist hier links auf dem belichteten Kalender ein leichter Stich ins beige zu erkennen.

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Hier muss man aber anmerken, dass dies nur hier bei dem Highkey Bild aufgefallen ist. Bei allen anderen Bildern mit Mensch und Natur ist dies nicht weiter von Bedeutung gewesen.

Ein kleiner Fehler hat sich am Ende noch in das Standard-Template geschlichen – schade drum, mir ist es nicht aufgefallen da ich auf die vorgegebenen Ausdrucke kein Augenmerk gelenkt habe. Hier müsste Saal-Digital nochmals nacharbeiten.

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Fazit:

Beide Versionen sind hochwertig und haben ein sehr gutes Bild!!!

Den Druck würde ich speziell für Naturbildern und Highkey empfehlen, in der 250gr Version sicherlich auch ein sehr hochwertiges Produkt für jede Wand.

Die belichtete Version sollte immer da zum Einsatz kommen, wo es um sattere Farben geht, z.B. Lowkey und Porträt. Allerdings ist hier zu beachten, dass der Kalender dazu neigen wird ein wenig gewellt an der Wand zu hängen. Das ist nunmal das naturell der Fotopapiere.

Nächstes Jahr werde ich die Auswahl Druck/Belichtung bewusster anhand der Erfahrung dieses Jahres machen und ggf. auch zu der hochwertigeren Kunstdruck-Variante greifen. Für dieses Jahr bin ich wieder sehr zufrieden und kann die Großeltern überraschen!